Kommunikation ist ganz leicht!

  • 20 Mär 2019

Eine gewagte These in Anbetracht der gewaltigen Menge an Literatur, Kurs- und Seminarangeboten oder wissenschaftlichen Erklärungsmodellen zur Kommunikation. Und doch behaupten wir, sie, die Kommunikation, sei ganz leicht.
Denken Sie doch bitte einmal zurück an Ihr erstes Lebensjahr. Vermutlich können Sie sich nicht wirklich erinnern. Beobachter werden jedoch bestätigen, dass Sie bereits als Baby alle notwendige Kommunikation beherrschten. Im Grunde beginnen wir mit nur zwei Signalen: Ich habe „Notdurft“ (Hunger, Durst, Schmerz...) bekunden wir mit Weinen, Wimmern bis hin zu lautem Gebrüll oder Geschrei. Ich fühle mich wohl, das tut mir gut, wird mit allerlei Ausdruck von Freude bekundet, dabei ist das quietschende Lachen eines Babys, die ansteckendste Form von Kommunikation. Spinnt man diesen Gedanken weiter, so beobachtet man bei der aufmerksamen und liebevoll mit dem Kind verbundenen Mutter, dass Sie bereits bevor der Hunger kommt und das Kind anfängt zu weinen, spürt und weiß es ist Zeit zum Füttern. Bei dieser Beobachtung scheint also Kommunikation wirklich ein Leichtes, denn weder Mutter noch Baby brauchten je ein Buch zu lesen, einen Kurs zu belegen oder haben eine Bedienungsanleitung für Kommunikation mitgebracht. Scheinbar kommen wir auf diese Welt und können kommunizieren, später auch mit Worten, Texten und weiteren Ausdrucksformen.
Warum aber dann so viel Aufhebens um die Kommunikation?

Nun kennen wir dies oft aus unseren eigenen Beziehungen. Auf einmal klappt das nicht mehr mit der Einfachheit der Kommunikation. Wir reden und reden und reden und reden dann oft aneinander vorbei. Aus manch Mücke wird ein Elefant und der Matratzenmarkt boomt, weil wir lieber eine neue davon kaufen als der Ursache, dem Missverständnis, also dem einander nicht verstehen, auf den Grund zu gehen. Und das sind ja nur die Szenarien zwischen Mann und Frau. Hinzu kommen Kinder, Verwandte, Familie, Freunde und berufliche Kontakte.
Man male sich einmal aus, wie viele Missverständnisse im Raum sein müssen, wenn wir schon unseren Ehepartner oft nicht verstehen. Oder um es positiv zu formulieren, wie viel Potenzial verschenken wir, nur weil wir uns einfach nicht verstehen.
Wer dies erkennt und sich entscheidet, Kommunikation zu erforschen, zu verstehen und dann auch zu lernen, dessen Leben wird in allen Bereichen klarer, leichter, harmonischer und auch erfolgreicher werden.

Wie man unweigerlich mit erhobenem Kopf erkennt, leben wir heute im Informationszeitalter. Die größten, bekanntesten Unternehmen unserer Zeit handeln tatsächlich nur noch mit Informationen.  Das Konzept: Ich weiss etwas, was Du wissen willst und lasse mich dafür bezahlen. Das Konzept von beispielsweise „google“ oder „facebook“. Dieser nicht auszuhaltende Trend eines globalen Marktes erfordert nun eine klare und bewusste Kommunikation. Wer also lernt, sein Wissen, seine Erfahrungen oder auch Dienste zum Ausdruck zu bringen – und zwar so, dass die Menschen die Botschaft auch verstehen – der wird sich künftig einfach leicht tun.

Nun noch ein Blick nach „Wickihausen“. Zum Thema „Kommunikation“ schreibt man dort ernsthaft:  (https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunikation)

„...Kommunikation ist alltäglich und verläuft scheinbar selbstverständlich, sodass sie nicht weiter problematisch erscheint. Für die meisten Situationen reicht dies auch aus; es wäre zu aufwendig, die eigene Kommunikation ständig zu hinterfragen. Erst bei Missverständnissen und Misserfolgen, die mit Kommunikation in Zusammenhang gebracht werden können, wird Kommunikation problematisiert. In der wissenschaftlichen Behandlung von Kommunikation wird die Frage gestellt, wie Kommunikation erklärt werden kann; unter welchen Bedingungen sie abläuft; was Kriterien für Kommunikationserfolge sind; und wie verlässliche Modelle erstellt werden können, aus denen sich Vorhersagen und Handlungsanweisungen ableiten lassen...“

Mal unter uns - hier in der Regio Ortenau -  das, was da steht, hätte man vielleicht gerne bei hierarchisch und obrigkeitsstaatlich geprägten Systemen. Wie kann es denn zu aufwändig sein, seine eigene Kommunikation zu hinterfragen, wenn Missverständnisse das Ergebnis sind? Dabei gar nicht bedacht, von wie vielen Missverständnissen wir gar nichts erfahren. Und wenn ich durch dieses Wissen auch noch Ergebnisse wohlwollend manipulieren kann – nun mir wäre da kein Aufwand zu groß. Zumal es ja gar kein Aufwand ist, sondern nur eine Entscheidung.

Es scheint somit unweigerlich wichtig zu werden eine bewusste Kommunikation zu „erlernen“. Besser wäre eigentlich das Wort sich zu „erinnern“. Wir können das ja bereits.

Die Regio Ortenau empfiehlt dabei, wie schon so oft: „Lassen Sie sich dabei helfen“. Es gibt in der Regio meisterhafte Kommunikationsexperten, die gerne ihre Erfahrung teilen und Ihnen viele Umwege ersparen. In kaum einer anderen Lerndisziplin sind die Fortschritte so schnell erkennbar.
Manch wirklich einfach anzuwendender Tipp bringt im tatsächlichen Leben sofort Ergebnisse. Es macht Ihnen garantiert bald Freude, wenn Sie bemerken, wie leicht das Leben wird, wenn man verstanden wird. Wir hoffen, Sie verstehen nun uns?

apg für Regio Ortenau

 

Regio Land Ortenau empfiehlt:


Kommunikationstraining Dr. Moeller

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